Der 5. Freund, den Du nicht brauchst ...


... ist der, der die Website kostenlos / für wenig Geld erstellt.


Mit Jimdo und RankingCoach bei Google auf Seite 1!

 

Website - Baustein für Dein  Marketing

Die Erstellung einer Website ist ein zentraler Baustein bei der Marketing Strategie, die heute alle GründerInnen brauchen. Immer wieder höre ich dann: „Da habe ich einen Freund, der das für mich macht.“ Ein Freund, der sich gut mit EDV auskennt und ganz billig und schnell eine tolle Homepage erstellen kann.Die Ergebnisse sind dann meist nicht zu gebrauchen. Du als Gründer oder als Gründerin kannst nicht auf Daten zu greifen, Dein Kontaktformular fehlt, von Suchmaschinenoptimierung kann dann meistens keine Rede sein.

 

Für mich ist das unverständlich.

Denn: Die Internet-Seite ist die Visitenkarte für Dein Unternehmen. Die Website sollte auch das "transportieren" können, was Du erreichen willst: Kunden sollen anrufen. Oder vorbeikommen. Oder einen Auftrag vergeben. Deine Website muss also ganz genau auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Das ist das eine Problem.

 

Aus einer Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung aus dem Jahr 2012 geht hervor, dass fast 40 Prozent der untersuchten Gründungsvorhaben die Zielgruppe nicht genau benennen konnten. Das hat sich in den letzten Jahren - so meine Erfahrung - nur unwesentlich geändert. Das Problem ist bekannt: Wenn die Zielgruppe zu breit angelegt ist, wird das beim Marketing zum Problem. Wichtig ist: Du musst viel Arbeit und Energie in die Zielgruppen-Analyse stecken. Eigentlich ist es dann logisch, dass die Website nach Deinen Vorstellungen eingerichtet und aufgebaut werden muss – nur Du kennst Deine Produkte oder Dienstleistungen am besten. Du solltest also auch die Zielgruppen am besten kennen und wissen, was Deine Kunden wollen.

 

Wenn Experten das machen sollen, kostet das Geld. Wenn GründerInnen es selbst machen wollen, kostet es Zeit, aber eben wenig Geld. Organisiere Dir eine professionelle Bewertung der Angebote von Dienstleistern.

Mein Rat

Dem Freund, der sagt, er kann das, darum bitten, zu zeigen, was schon alles online von ihm ist.Und nicht blind glauben. Gerade zuletzt hatte ich wieder eine Gründerin, die schon einen fertigen Internet-Auftritt hatte - von einer Webdesignerin gemacht, die sie gut kennt. Leider war die Seite nicht "korrespondierend" – wie es so schön heißt. Am PC sah sie noch ganz schön aus, mit Smartphone und Tablet nicht mehr. Oder: Ein Gründer kennt einen Webdesigner, der eine ganz tolle Programmiersprache beherrscht und damit auch gut umgehen kann – aber er kann leider keinen Rat geben, wie die Struktur der Seite aufgebaut sein soll – es ist zwar alles möglich, wenn man technisch die Entwicklungsstufe eines Nerd erreicht hat – aber ein Gründer will sein Produkt platzieren und Geld verdienen – nicht die Höhe und Tiefen von html5 durchleben.

 

Und: Denke daran, dass Du Zugriff auf die Website haben musst – da muss es sichergestellt sein, dass Du Aktualisierungen selbst schnell vornehmen kannst – ohne auf den guten Freund warten zu müssen, der es dann doch nicht geschafft hat, oder der es dann nicht richtig verstanden hat.Wenn GründerInnen schon bei Programmieren oder Aktualisieren immer wieder auf die Hilfe des Experten angewiesen sind – ganz schlechtes Zeichen. Ein System, welches keine schnelle Einarbeitung erlaubt (es war typo3) – das sollte nicht genutzt werden.

Du hast gerade nicht verstanden, worum es geht?

 

Genau das meine ich: Sie müssen ihre Werbung so aufbauen, dass die Technik, die sie einsetzen, von ihnen beherrscht wird. Andere fahren ja für sie auch nicht Auto. Und: Laufen lernen mussten wir alle im Leben.

 

Also: Zeit investieren, sich von Experten beraten lassen, die Grundlagen lernen, ein System suchen, was Du schnell bedienen kannst. Texte schreiben (lassen - geht über Texter auch!). Dann die Struktur - am besten mit Beratung von Online Marketing Kennern - erstellen. Danach die Suchmaschinenoptimierung verbessern. Sonst wird die Website nicht wirken. Und vor allem: Lasse Dich nicht von Billig-Angeboten verleiten, die davon sprechen, auch für 16,00 € im Jahr erhältst Du eine gute Dienstleistung.

 

Dein Dienstleister sollte alles bieten können, was für einen Webseiten-Start notwendig ist: Text- und Bildelemente, Bildergalerien, Formulare und viel mehr. Dazu gehören auch SocialMedia-Verknüpfungen (Facebook, Twitter, u.a.), passwortgeschützte Bereiche, individualisierbare Kontaktformulare, SEO-Optimierung, eigener Blog, Hintergrundbilder für die Webseite, Widgets (u.a. Buchungstools, Umfragen, Audio-Kalender uvm.). Die Webseite sollte auch direkt über eine App oder die Android-App bearbeitet werden können – also von unterwegs.

 

Und: Es sollte auf schicke und professionelle Designs (natürlich unterstützt von HTML5), die ganz nach Wunsch individualisierbar sind, zurückgegriffen werden können.

 

Übrigens: Die Webseite muss automatisch für mobile Ansichten optimiert sein – sonst brauchst Du keine Website mehr. Denn die meisten Nutzer gucken mittlerweile nicht mehr in Ruhe am PC, sondern über ihre Smartphones. Und wenn dann das Lay-Out nur für eine Bildschirmbreite Deines Fernsehers optimiert ist, dann brauchst Du keine Website. Dann guckt keiner. Und Google straft seit Beginn des Jahres 2017 auch Websites ab, die nicht für die mobilen Endgeräte optimiert sind.

 

Fazit:

 

Die Website ist heute eine andere Form der Visitenkarte. Auch hier gilt: Der erste Eindruck zählt. Die Erstellung einer Website ist also ein zentraler Baustein bei der Marketing-Strategie, die heute alle GründerInnen brauchen. Die Erstellung ist also nicht nur EDV-Technik - sondern harte inhaltliche Arbeit der GründerInnen. Diese Arbeit ist nicht delegierbar.

 

 

Schritt 6: Buchhaltung und Steuern verstehen

Wer eine gute Idee hat, ist noch kein guter Geschäftsmann. Laut DIHK wurden in 42 Prozent der Fälle kaufmännische Mängel als Grund für ein mögliches Scheitern deutlich. Doch offenbar nehmen viele Gründer das Thema noch nicht ernst genug. "Na ja, ich krieg das schon alles hin - nur mit Buchhaltung, da kenne ich mich nicht aus - da hilft mir dann ein Bekannter." Bekannter - das ist hier ein Platzhalterwort - kann auch stehen für "Freundin", "Mutter", "Kumpel". Meistens sind das dann auf Nachfrage Menschen, die zwar kein Steuerberater, auch keine Steuerfachangestellten sind, aber eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich haben. Es muß ja nicht gleich so sein, daß der Nachbar oder Freund oder Bekannte sich strafbar macht: Denn: Wer seinem Nachbarn bei der Steuer hilft, macht sich strafbar wegen des Verstoßes gegen das Steuerberatungsgesetz.

Dies gilt auch dann, wenn der Freund für seine Hilfe keine Gegenleistung nimmt. Mit Geldbußen kann auch der „Auftraggeber“ belegt werden. Außerdem besteht keinerlei Anspruch auf Gewährleistung oder Schadenersatz, wenn Ratschläge falsch sind. Allerdings: In meiner Beratungspraxis ist dieser Fall bisher nur selten vorgekommen – und dann schnell beendet worden, wenn ich über die Folgen aufgeklärt habe. Aber: Schlimmer ist es, wenn die gebuchten Zahlen, die Systematik einer Buchhaltung und die entsprechenden Ergebnisse für nicht so wichtig erachtet wer-den. Wer die Zahlen nicht ernst nimmt, ist meistens schneller in einer ernsten Lage, als es ihm oder ihr lieb ist. Auch wenn ein Gründer oder einer Gründerin ein kluger Kopf ist, in seinem Bereich ein sehr gutes Fach-wissen hat. Auch wenn ein Gründer oder eine Gründe-rin gut mit Kunden klarkommt. Und dazu noch sagen kann „Läuft“ – wenn es um Aufträge, Auslastung und Umsätze geht. Dinge wie Buchhaltung, Rechnungswesen und Controlling nicht zu kennen, ist das eine. Sich dieser Aufgabe zu stellen und sich notwendiges Wissen anzueignen ist das andere. Nur wenn das andere auch klappt, wird es mittelfristig nicht zu Problemen kommen.

Schritt 7: GründungsExperten fragen!

Mit der Startothek die Gründung vorbereiten!

Was wären wir ohne Freunde. Gerade bei einer Gründung gilt: Freunde und Familie müssen hinter Dir stehen. Und sich bei Problemen vor Dich stellen. Aber es gibt auch Freunde, die wir nicht brauchen. Ein Typus ist der, der sich nur in seinem Fachgebiet gut oder sogar sehr gut auskennt. Je besser der Experte in seinem Fachgebiet ist, desto weniger taugt – in der Regel - sein Rat für die Planung einer Existenzgründung. Denn durch die Anwendung von Expertenwissen kommt es bei Existenzgründungen immer wieder zu Problemen. Experten und Expertinnen beantworten die Fragen von ExistenzgründerInnen immer auf ihren Spezialbereich hin – meistens ohne die Folgewirkungen für andere Bereiche zu bedenken. Genauso, wie es eine komplexe Sache ist, ein Unter-nehmen oder einen Betrieb zu führen, ist es bei der Vorbereitung einer Existenzgründung ebenfalls not-wendig, ganz unterschiedliche Bereiche zu durchleuchten, zu erfassen, zu verstehen. Dass macht es ja auch so spannend - eigentlich will ei-ne Gründerin oder ein Gründer ja nur das machen, was er oder sie am besten kann: Blumen verkaufen, Architekturdienstleistungen erbringen, Pokertische bauen und verkaufen, hochwertige Hamburger verkaufen – aber es geht eben nicht nur darum, fachlich das Richtige zu tun. Existenzgründung ist eine komplexe Sache, die nicht mit dem Spezialwissen aus einem Fachgebiet aus-kommt, sondern ganz viele Facetten und Bereiche müssen bedacht werden. Existenzgründung rechtssicher planen. Alle Bereiche umfassend betrachten.

 




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