Wie erhältst Du eine passende Onlinemarketing-Strategie für Dein Unternehmen? Im Zentrum sollten immer das Angebot und die Zielgruppe stehen. Regelmäßig bekomme ich Anfragen von Kunden, die SEO, AdWords oder andere Online Marketing Dienstleistungen in Anspruch nehmen wollen, aber grundlegende Hausaufgaben nicht gemacht haben. Im ersten Gespräch kommt dann oft die wichtige Frage auf: Warum sollte sich dafür jemand interessieren? Warum sollte jemand gerade bei Dir bestellen? (...)

Greta Thunberg wird stark angefeindet und verleumdet. Dies ist das Thunberg-Syndrom, eine moderne Krankheit. Greift aber nicht um sich. War schon immer da: Aggressives und erniedrigendes Verhalten eigentlich vernünftiger Erwachsener gegenüber Kindern und Jugendlichen. Mit gleichzeitiger Abschiebung von Verantwortung von sich auf andere. Oftmals in Verbindung mit den eigenen Unzulänglichkeiten und Versäumnissen im sozialen Umfeld.

Zwei Drittel der Unternehmen in den USA nutzen Twitter zu Marketingzwecken. Jeden Tag werden 500 Millionen Tweets veröffentlicht. Das ist eine Masse an Tweets – und deswegen bin ich immer noch etwas fremd mit Twitter. Was da so los ist, kriege ich manchmal ausschnittweise über andere Online-Quellen mit: Spiegel und Tagesspiegel haben mir in dieser Woche eine große Freude bereitet: Denn diese beiden Online-Portale haben als einzige einen wunderbaren Tweet von Chelsea Clinton kommentiert.

Die CDU/CSU-SPD-Koalition will den Solidaritätszuschlag weitgehend abschaffen. Es schmerzt mich zusehends, wie gerade auch Politiker der SPD dies als Entlastung der niedrigen und mittleren Einkommen ansehen. Das eigentlich Schlimme daran ist, dass sie es wirklich glauben. Die Schreihälse der Reichen und Unternehmen kritisieren, dass der „Soli“ nicht komplett abgeschafft wird: Die Reichen mit einer Million Jahreseinkommen sollen doch auch 24.000 Euro sparen. Wozu eigentlich?

Letzte Woche hatte ich über Felix Thönnessen geschrieben. Und diese Woche habe ich seit langem mal wieder das „normale“ Fernsehen geguckt. Und bin hängengeblieben bei „Zahltag“ auf RTL. Mit offenem Mund saß ich vor dem Fernseher, weil dort besagter Felix T. neben Cindy aus Marzahn und Heinz Buschkowsky aus Berlin saßen. Heinz B. aus Berlin gibt seit Jahren den Klartext-Redner im neoliberalen Mainstream und sagt immer allen, dass sie sich mal bewegen sollen ...

An Felix Thönnessen ist mir allerdings vor allem seine Frisur aufgefallen und einige Zahlen. Wie schon geschrieben: Er ist 39 Jahre alt. Er hat laut eigener Darstellung über 1.253 Gründungen begleitet. Auch wenn ich an Mathematik in der Schule nie so richtig Freude gewinnen konnte – ein gutes Gefühl für Zahlen hatte ich immer schon. Also habe ich mal schnell nachgerechnet: Wenn ich 1.253 Gründungen begleite, und das seriös mache, investiere in ca. 100 Zeitstunden = 14,3 Jahre.

Wer sich heute konsequent für Frieden und Entspannung einsetzen will wird erkennen müssen, dass dafür eigener Einsatz erforderlich ist. Die Delegation von Friedenshoffnungen auf Berufspolitiker und Berufssoldaten wird weiterhin nicht ausreichend sein. Zivilgesellschaftliche Initiativen sind also gefragt – und langer Atem. Und womöglich die Orientierung an dem hoffnungsfrohen und zugleich immer unsicherer werdenden Leitspruch: Nie wieder Faschismus. Helmuth Riewe, 01.09.2019.

Nur diejenigen, die sich mit großer Leidensfähigkeit mit dem Innenleben der SPD beschäftigen mögen, denen wird immer deutlicher: Es sind Karrierenetzwerke, die die Strippen ziehen. Diese Netzwerke sind nicht links, zentristisch oder rechts – wie früher Willy Brandt, Herbert Wehner oder Helmut Schmidt. Diese Netzwerke dienen nur der eigenen Karriere und sind politisch beliebig – gesagt wird das, von dem man glaubt, dass es Stimmen bringt.

SPD pur. Das war Willy Brandt. Und heute? Angesichts der Versuche der AFD, Aussagen von Willy Brandt für sich zu nutzen, gibt es vor allem in den sozialen Medien die Kampagne „Wir sind Willy“. Diese Kampagne macht die Hilflosigkeit besonders deutlich. Richtig wäre: Wir wollen wieder wie Willy werden. Denn: "Die SPD hat in den letzten zwei Jahrzehnten ihre Seele verkauft. Sie wird nicht mehr als natürlicher Anwalt der abhängig Beschäftigten und sozial Benachteiligten wahrgenommen.

„Getroffene Ziele brennen aus, derweil sich das hochtoxische Material in feinen Uranstaub verwandelt und über Luft und Wasser verbreitet. Aufgenommen durch Menschen »entfaltet das Uran seine krankmachende und tödliche Wirkung« (…) und »gelangt mit dem Blut in alle Organe«, beschreibt eine Broschüre der »Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e. V.« (IPPNW) die nukleare Kette.“ Wer sich noch mehr informieren will, das geht hier.

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