AlltagsNotizen

SPD pur. Das war Willy Brandt. Und heute? Angesichts der Versuche der AFD, Aussagen von Willy Brandt für sich zu nutzen, gibt es vor allem in den sozialen Medien die Kampagne „Wir sind Willy“. Diese Kampagne macht die Hilflosigkeit besonders deutlich. Richtig wäre: Wir wollen wieder wie Willy werden. Denn: "Die SPD hat in den letzten zwei Jahrzehnten ihre Seele verkauft. Sie wird nicht mehr als natürlicher Anwalt der abhängig Beschäftigten und sozial Benachteiligten wahrgenommen.

„Getroffene Ziele brennen aus, derweil sich das hochtoxische Material in feinen Uranstaub verwandelt und über Luft und Wasser verbreitet. Aufgenommen durch Menschen »entfaltet das Uran seine krankmachende und tödliche Wirkung« (…) und »gelangt mit dem Blut in alle Organe«, beschreibt eine Broschüre der »Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e. V.« (IPPNW) die nukleare Kette.“ Wer sich noch mehr informieren will, das geht hier.

In der Existenzgründungsberatung kommt es immer wieder vor, dass Gründer und Gründerinnen ganz tolle Produkte und Dienstleistungen entwickeln, aber dann Angst davor haben, dass alles doch nicht gut genug ist. Viele Zweifel sind dann damit verbunden, dass bestimmte Aufgaben erst erledigt werden müssen, bevor der eigentliche Start erfolgen kann. Eine Hürde dabei ist das formelle Erstellen des Businessplanes, aber manchmal gibt es auch Blockaden, die mit fehlendem Selbstbewusstsein zu tun haben.

Früher war die Welt ganz einfach. Ost und West waren ein einfacher Gegensatz, Europa in der Mitte und sollte stark genug werden, um den drohenden atomaren Schlagabtausch zu verhindern. Es gab eine Friedensbewegung gegen Raketen. Und Solidaritätskampagnen für Nelson Mandela, für die revolutionären Kräfte in Süd- und Mittelamerika. Bei China wusste man nicht so genau, hoffte aber. Bei der UdSSR wusste man es ganz genau, sah aber keine Chance. So war es auch in der Innenpolitik ganz einfach.

Mit einer beeindruckenden Rede hat Ursula von der Leyen es geschafft, eine knappe Mehrheit für sich im Europäischen Parlament zu gewinnen. Und kann sich nur in aller Ruhe auch der Umsetzung eines Projektes widmen. Was waren noch die Hauptbestandteile ihrer Rede? Greendeal, ein Europa, das niemanden zurücklässt und eine Perspektive bietet, Mindestlohn, Arbeitslosenrückversicherung. Und kann sich nur in aller Ruhe auch um das Rüstungsprojektes eines neues Kampfflugzeug für Eurpoa widmen.

Schade, dass für die Bildung und die Kultur in Deutschland immer noch zu wenig Geld ausgegeben wird. Schade, nein skandalös. Wenn ich mir die Die öffentlichen Haushalte gaben im Jahr 2016 für die Ausbildung einer Schülerin beziehungsweise eines Schülers an öffentlichen Schulen durchschnittlich 7 100 Euro aus. Für Soldaten und zivile Angestellte der Bundeswehr werden im Jahr 2019 pro Kopf mehr als 164.000 Euro ausgegeben, für 263.000 Soldaten und zivile Beschäftigte insgesamt 43,2 Milliarden.

Was würdest Du machen, wenn Du viele Kunden verloren hast und auch noch Dein Betriebsleiter weggegangen ist mit der Begründung, Du als Inhaber würdest nicht auf seine Ratschläge hören? Würdest Du dann in kurzer Zeit ein schlechtes und auf dem Markt umstrittenes Produkt auf den Markt werfen, damit alle sehen, dass Du auch ohne Betriebsleiter handlungsfähig bist? Nein, würdest Du sicher nicht. Genau das hat die SPD nach dem Weggang von A. Nahles gemacht: Ein schlechtes Gesetz verabschiedet.

Die SPD braucht sowieso eine Grundsanierung, die ist aber komlexer als die Sanierung eines alten Hauses - aber trotzdem müssen auch hier einige Schritte und die Abfolge eingehalten werden: Erst muss die Erkenntnis kommen, dass es besser wird, wenn es nicht so bleibt wie es ist, dann muss die Umsetzung gemacht werden - auch wenn es total schwere Arbeit wird.

Fast genau 40 Jahre ist es her, dass es in Delmenhorst ein Europa-Zelt gab, um den Wahlkampf für die Europa-Wahl überhaupt in Schwung zu bringen. Eine ganze Woche gab es Veranstaltungen, Bier und politische Diskussionen. Die Europa – Wahl damals: 65,7 Prozent Wahlbeteiligung. Wie es wohl am Sonntag ausgeht?

Der Arbeitstag beginnt früh für Jutta Jahn. Um viertel nach drei steht sie auf, damit sie um 4:30 pünktlich die ersten Brötchen an ihre Kunden verkaufen kann. Von Jutta Jahn höchstselbst gebackene Brötchen – versteht sich. Die Kunden sind dann auf dem Weg zur Arbeit und versorgen sich bei Jutta Jahn mit allem, was nötig ist: Zeitung, Zigaretten, Brötchen. Die Kunden können sich auf Jutta Jahn verlassen: Seit jetzt 20 Jahren führt sie den Kiosk an der Nordenhamer Straße in Delmenhorst.

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