Alltagsnotizen 2018

Seit seiner Gründung setzt der Edeka-Verband den Mittelstand über alles, bleibt ideologisch in rückwärts gewandtem Standesdenken verhaftet und fordert vor allem Besitzstandwahrung. Er kämpft gegen Warenhäuser, Filialbetriebe und Spezialgeschäfte, die - so der Vorwurf - die Gewerbefreiheit nur benutzten, um die Konkurrenz auszuschalten. Nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler gehen deren "Kampfbünde für den gewerblichen Mittelstand" rabiat gegen Kaufhäuser und Konsumgenossenschaften.