Der 7. Freund, den Du nicht brauchst.


Ist der, der nur sein Fachgebiet kennt, aber keinen Überblick über Deine gesamte Gründung hat.


Der fachliche Rat guter Freunde kann einfach oft sehr teuer werden.


Mit der Startothek die Gründung vorbereiten!

Was wären wir ohne Freunde. Gerade bei einer Gründung gilt: Freunde und Familie müssen hinter Dir stehen. Und sich bei Problemen vor Dich stellen.

 Aber es gibt auch Freunde, die wir nicht brauchen. Ein Typus ist der, der sich nur in seinem Fachgebiet gut oder sogar sehr gut auskennt. Je besser der Experte in seinem Fachgebiet ist, desto weniger taugt – in sein Rat für die Planung einer Existenzgründung. Denn durch die Anwendung von Expertenwissen kommt es bei Existenzgründungen immer wieder zu Problemen. Experten und Expertinnen beantworten die Fragen von ExistenzgründerInnen immer auf ihren Spezialbereich hin – meistens ohne die Folgewirkungen für andere Bereiche zu bedenken.

 

Genauso, wie es eine komplexe Sache ist, ein Unternehmen oder einen Betrieb zu führen, ist es bei der Vorbereitung einer Existenzgründung ebenfalls notwendig, ganz unterschiedliche Bereiche zu durchleuchten, zu erfassen, zu verstehen. Dass macht es ja auch so spannend - eigentlich will eine Gründerin oder ein Gründer ja nur das machen, was er oder sie am besten kann: Blumen verkaufen, Architekturdienstleistungen erbringen, Pokertische bauen und verkaufen, hochwertige Hamburger verkaufen – aber es geht eben nicht nur darum, fachlich das Richtige zu tun.

 

 

Existenzgründung ist eine komplexe Sache, die nicht mit dem Spezialwissen aus einem Fachgebiet auskommt, sondern ganz viele Facetten und Bereiche müssen bedacht werden.

 

Um welche Bereiche handelt es sich denn?

 

Da ist einmal das Gesellschafts- und Gewerberecht: Es geht um Fragen bezüglich des Wirtschaftszweiges, der Namensgebung des Unternehmens, einer entsprechenden Auswirkung auf betriebliche Versicherungen, entsprechenden Meldepflichten. Was muss noch beachtet werden: Steuerrecht, also die Anmeldung einer selbstständigen gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit beim Finanzamt, Fragen zur Gewinnermittlung, der Gewinnbesteuerung und der Einkommensteuer mit eventuell anfallenden Vorauszahlungen. Nicht zu vergessen: Die Umsatzsteuer und ihre Berechnungsweise und einzuhaltende Steuertermine. Der nächste Block ist das Sozialversicherungsrecht – Fragen zur Rentenversicherung, zur Krankenversicherung, zur Pflegeversicherung, zur Arbeitslosenversicherung sind zu klären. Auch die Frage der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Berufsgenossenschaft ist zu klären.  Meist vergessen wird bei einer Gründung, dass bestimmte arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften gelten, dass die Organisation des Arbeitsschutzes in Niedersachsen anders sein kann als in Bremen oder Hamburg.

 

Und: Die Absicherung des Unternehmens und des Unternehmers durch betriebliche Versicherungen in Form von Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung bzw. Berufshaftpflichtversicherung, Rechtsschutzversicherung, die Betriebsunterbrechungsversicherung, eine Geschäftsinhaltsversicherung – alles Dinge, die GründerInnen intensiv beachten und betrachten müssen.

 

Nicht zuletzt geht es auch immer um Fördermöglichkeiten, bei denen manche Fachspezialistenauskünfte sogar schädlich sein können.

 

Ein paar Beispiele aus der Praxis:

 

Geplant war eine Existenzgründung mit internationalem Marktauftritt. Die beiden Gründer hatten einen Freund, der Rechtsanwalt für Gesellschaftsrecht ist, gefragt, welche Gesellschaftsform dann wohl geeignet sein würde. Die Antwort darauf: „Gründet am besten eine Limited – diese Gesellschaftsform ist international am bekanntesten.“  Meine Gegenfrage war: Wenn Kapital von einer deutschen Bank benötigt wird, dann sollte es auch eine Gesellschaftsform sein, die eine deutsche Bank als seriös ansieht – und das ist nicht die Limited.

 

Oder:  Da wurde eine Gründerin verunsichert: "Die GbR solle es nicht mehr geben." Oh Mann. Oder: Als Gesellschafter einer GmbH kann man seiner eigenen Firma keine Rechnung über wirklich erbrachte Leistungen schreiben. Falsch. Dies geht, wenn das sog. „Selbstkontrahierungsverbot“ bei der Bestellung zum Geschäftsführer aufgehoben wird. Ein einfacher und üblicher Vorgang. Steuerberater sind auch Experten, und daher manchmal gefährlich: Diejenigen Steuerberater nämlich, die bei der Umsatzplanung von Beginn an auf Gewinn setzen – wenn so eine Planung bei der Agentur für Arbeit abgegeben wird, um einen Gründungszuschuss zu beantragen – dann erhält man diesen nicht, weil der Gründungszuschuss nur gewährt werden kann, wenn der Gründer diese auch braucht. In den ersten Monaten – was meist auch realistisch ist – müssen Verluste entstehen, die durch den Gründungszuschuss ausgeglichen werden kann.

 

Oder der Steuerberater, der einem Gründer sagt: „Gründungzuschuss? Den haben wir schon seit mehr als einem Jahr nicht mehr für Kunden durchgesetzt. Das ist ja nur noch Kann-Regelung“. Es hat etwas gedauert, bis ich den Gründer überzeugen konnte, das der Gründungszuschuss immer noch gewährt wird – es kommt eben darauf an, wie es angegangen wird. Da geht es um den Auftritt im Gespräch, um die Gestaltung der Unterlagen, um das Wissen um die Argumentation der Bundesagentur … nicht um steuerrechtliche Fragen.

 

Auch ein Rat zum Zeitpunkt einer Gewerbeanmeldung kann falsch sein: Wenn eine GmbH gegründet wird, muss auch ein Gewerbe angemeldet werden – wenn das zu früh passiert, dann ist der Gründungszuschuss vielleicht auch weg …

 

Fazit

Existenzgründung rechtssicher planen. Alle Bereiche umfassend betrachten. Das geht mit komlexer Beratung, auch mit der Datenbank „Startothek“. Nutze dieses Tool, indem Du Dir die Zugangsdaten von mir zusenden läßt. Kostenpunkt für diesen Service: 250,00 €. Im Anschluss daran haben Sie die Möglichkeit, mit mir die Ergebnisse in einem kostenlosen Telefonat von 60 Minuten zu erörtern.

 


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